Januar 2011
Verwöhnte Branche verspürt Margendruck:
Consultingfirmen verlangen zunehmend nach branchengerechten Komplettlösungen
Während straffe Prozesse und bruchlose ERP-Unterstützung bei industriellen Fertigern und Großhändlern meist selbstverständlich sind, hinkt die Berater- und Servicebranche noch deutlich hinterher, was die effiziente Automatisierung ihrer Geschäftsabläufe betrifft. Erstaunlicherweise ist dies nicht selten auch bei größeren angesehenen Agenturen, Engineering- oder IT-Consultingunternehmen der Fall. Die Softwareanbieter hatten sich auf diesen Markt bisher offenbar auch nicht konsequent eingestellt. Als neuer Anbieter geht jetzt das webfähige „ERP für Dienstleister“ von Actricity durchgängig auf die Bedürfnisse der Branche ein.
Das „ERP für Dienstleister“ von Actricity wurde darum konsequent am komplexen Entwicklungs- und Projektgeschäft und den typischen Support- und Hotlineabläufen der Branche ausgerichtet. Das Open Source-basierte System bietet einen durchgängigen, transparenten Informationsfluss über alle Unternehmensbereiche hinweg: vom Kundenmanagement und der Vertriebsplanung über die Angebots- und Vorkalkulation, das Projektmanagement und die Fakturierung bis hin zu Kostenrechnung und Controlling. Auch eine Vertrags- bzw. Lizenzverwaltung gehört zum Standardumfang. Nur die Finanzbuchhaltung wird nicht integriert angeboten.
Softwareinseln, Medienbrüche und Excel an der Tagesordnung
Im Alltag der Zielgruppe – wie Ingenieurfirmen, Softwareanbieter oder IT-Dienstleister - ist eine derart weitreichende Durchgängigkeit unüblich, weiß Martin Bühler: „Die meisten Consultingund Serviceunternehmen arbeiten zum Teil über vier, fünf verschiedene Softwareinseln hinweg. Dadurch fällt noch viel manueller Aufwand an. Am ehesten kommen Projektmanagement- und Collaboration Tools zum Einsatz, außerdem noch Fakturierungssoftware und ein angebundenes CRM-System. Ansonsten nutzt man Excel.“ Selbst Unternehmen mit über hundert Mitarbeitern bildeten da keine Ausnahme.
Verwöhnte Branche gerät zunehmend unter Margendruck
Allerdings sei in der Beraterbranche in der letzten Zeit deutlich steigender Margendruck zu spüren. Während das für die Industrie längst Alltag und Triebfeder ständiger Effizienzverbesserungen und neuer Geschäftsabläufe ist, gewöhnt sich die erfolgverwöhnte Consulting-Zunft erst allmählich daran: „Da wusste man früher oft nicht, wohin mit dem vielen Geld“, so Bühler weiter. Doch seit in der Finanzkrise viele Aufträge weggebrochen sind, wollten oder müssten immer mehr Chefs genau wissen, welchen Umsatz sie zum Beispiel machen oder welche Werte sie fakturiert haben. „Als Folge interessieren sie sich zunehmend für geeignete Software-Instrumente.“
Die Vorteile eines Dienstleister-ERPs müssen den Interessenten meist nicht lange erklärt werden. Im Actricity System werden sämtliche Daten z.B. nur einmal in der Angebotskalkulation erfasst, stehen dann sofort auch in allen anderen Ansichten zur Verfügung und fließen später in die Leistungserfassung ein. Der Vertrieb verwaltet sämtliche Schritte im Vertriebsprozess und erzeugt den Sales-Forecast per Knopfdruck aus dem System. So kann sich eine - auch bereichsübergreifende - Vertriebsmethodik etablieren.
Kennzahlen-gesteuertes Controlling, mitlaufende Projektkalkulation



